?xml version="1.0"?> BigBerta_im_Netz: Update - Der TV-Tipp für dieses Wochenende: "Die Flucht"
X-Stat.de
*HUGS* TOTAL! give bigberta more *HUGS*
Get hugs of your own
<Diät Abnehmen - Naschkatzen" />

 Politikcity.de meshrep.com

 khazaria.com

watchbanner.jpg
 

BigBerta's Impressum, Lieblingssites und Must Reads

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Meine Kommentare

Genau!
Auch wenn ich im Moment nicht so häufig online...
bigberta - 8. Feb, 18:00
Alles klar...
vielen Dank. Dann muss ich wohl mit einem zweiten Blog,...
help - 16. Nov, 04:59
Applaus!!!
Das hätte ich jetzt nicht besser sagen können!...
bigberta - 4. Aug, 18:51
Ich denke, es handelt...
den Medienhype. Von diesem Ausschnitt kann man sicherlich...
bigberta - 4. Aug, 18:17
Du hast unbedingt recht,
und das ist mittlerweile ein Dauerthema...
bigberta - 31. Jul, 22:38

Suche

 

Wetter

Aktuelles Wetter in Tashkent:


Temperatur: 23 C
UV Index: 3
Luftfeuchte: 44 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1012.9 mb
Windstärke: 11 km/h

Weather data provided by weather.com

Dies & Das

Site Meter
* * * * *

* * * * *
* * * * *

Zur Verfügung gestellt von:

* * * * *
travlang
* * * * *
Terror Alert Level
* * * * *

Schreib mir! (klick auf's Bild)

* * * * *

Mein Gästebuch

* * * * *
Der Laufladen
* * * * *
mensch2mensch - die Homepage-Galerie
* * * * *
Frappr
* * * * *
Ranking-Hits
* * * * *
Creative Commons License
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
* * * * *

Archiv

März 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 2 
 4 
12
13
14
15
17
18
19
20
22
23
25
26
27
28
 
 

Musikliste


Amy Winehouse
Back to Black


Amy Winehouse, Amy Winehouse
Frank

Update - Der TV-Tipp für dieses Wochenende: "Die Flucht"

Kann man sich entweder heute auf arte ansehen oder Sonntag und Montag im ersten.
0-1020-814502-00

Im Spiegel bekommt er keine gute Kritik, aber ich denke, dass er nicht nur deswegen wichtig ist, weil die Gattin des Medienmoguls Hubert Burda, Maria Furtwängler die Hauptrolle spielt: eine ostpreussische Adlige, die zwar, wie damals die Gräfin Dönhoff, hoch zu Ross aus ihrer Heimat flieht, aber definitiv nicht an Dönhoff angelehnt sein soll, was deren Erbverwaltern wichtig gewesen sei. Im Netz sind wieder die Neurotiker der Deutsche-Täter-sind-keine-Opfer-Abteilung unterwegs, und ich frage mich zum wiederholten Mal, was das Problem dieser Leute ist. Es muss sich wahrlich um den Aufstand der Schicksalslosen handeln, die sich, indem sie sich kannibalisch an die Seite der wahren Opfer wanzen, selber zu spüren versuchen. Ich finde es gut, dass man jetzt - jenseits von gegenseitigen Schuldzuweisungen auch diesen Teil der Geschichte betrachtet.
Wie ich noch in der Schule war, wurde das immer abgehandelt nach dem Motto: "die bösen Russen/Polen/Tschechen haben uns was weggenommen" und so mancher, der sich von Hitler hat belügen lassen, ließ sich jetzt zum zweiten Mal was vormachen. In den fünfziger Jahren hat man weder was davon gehört, daß die Amerikaner und Briten auf der Konferenz von Jalta die sowjetischen Gebietsansprüche abgenickt hatten, noch beispielsweise etwas darüber, daß die am Fließband gefällten 25-Jahre-Zwangsarbeit-Urteile gegen deutsche Kriegsgefange Ende der 40er Jahre mit den Alliierten abgesprochen waren, um der Sowjetischen Wirtschaft Arbeitskräfte zu sichern über die Zeit hinaus, die die Kriegsgefangenen offiziell behalten werden durften. Jedenfalls steht auch auf dem Shoa-Portal ein mitfühlenderer Artikel als ihn so mancher Vollhonk zustandebringt. Dieser Wikipedia-Eintrag mit sämtlichen Links erscheint mir auch empfehlenswert.
Ich hätte mich schlicht übergeben können, wie der depperte Langhans bei "Beckmann" mit seinem pubertären "Alles Mörder-"Gelaber um die Ecke kam, genauso, wie ich es widerwärtig finde, in Dresden mit Transparenten aufzulaufen "Bomber Harris do it again.
Ich denke, eine solche Rhetorik mißbraucht die deutschen Opfer genauso wie jene, die in Nemmersdorf oder sonstwo auf der Welt mißbraucht wurden.

Nemmersdorf1
Nach der Rückeroberung des Dörfchens durch die Deutschen wurden die Opfer auf Anweisung von Goebbels so drapiert.

Im Ausland, speziell in Russland, sieht man das längst wesentlich differenzierter. Ich wurde in Georgien von einem russischen Feldwebel angesprochen, der sich in Pskowin einem Verein engagiert, der sich um die Identifizierung sowjetischer und deutscher Toter kümmert, und die Schlachtfelder umgräbt. In der Nähe wurde nämlich 1941 die Rote Armee von der Wehrmacht eingekesselt (Wolchow), im Jahr 1943 ging es in der Kesselschlacht von Demjansk dann anders herum.Hier ein Beispiel für eine Städtepartnerschaft. Nun ja, wie Feldwebel Sizow, im Regiment "Megavolt" genannt (übrigens der Erfinder meines Nicknames, bolshaya bjerte, mit mir sprechen wollte, merkten er, die Dolmetscherin und der britische Luftwaffen(!!!)Offizier, der das interessiert verfolgte, daß ich zunächst verlegen war, weil ich nicht wusste, wie ich darauf reagieren sollte. Die ex-Sowjetbürger meinten dann, man könne doch die deutschen Soldaten nicht pauschal verurteilen - auch auf sowjetischer Seite seien mißbrauchte 18-jährige für eine Sache in die Schlacht gezogen, die schlußendlich dann doch nicht die ihre war. Der Onkel der Dolmetscherin war als "Stalin-Schüler" (Offiziersanwärter) in einer aussichtslosen Schlacht verheizt worden.
**************************************************************************************

23:55
Ich finde, das konnte man sich gut ansehen und die negative Kritik aus dem Spiegel teile ich nicht. Es war nichts einseitig und es war nichts relativierend. An den Schluss kann ich mich noch sehr gut selber erinnern: daß die Flüchtlinge eben nicht willkommen waren. Auch in Köln-Buchforst waren sie nicht willkommen (wie in ganz Köln nicht, und deswegen, wie in diesem Beitrag berichtet, haben die mehrheitlich evangelischen "Imis" auch bis 1965 auf ihre Kirche warten müssen. Eindrucksvoll fand ich die Szene, in der die Gräfin sich mit ihrem Schwiegervater in spe noch um die Treckerlaubnis bemüht, draußen am Galgen die Leute baumeln, die sich zu früh in Sicherheit bringen wollten, und die Uniformträger verbrennen die Akten und setzen sich ab, als das gemeine Volk noch mittels Fluchtverbot festgehalten wird (was ja andernorts genauso war). Hier kann man sich ein ausführliches Spiegel-Dossier downloaden, um einiges noch mal nachzulesen. ich denke, es lohnt sich - genau wie der Film.

*******************************************************************************
Samstag, 3. März, 17:28:
Zum Thema gibt es diese Woche noch einiges, das sich lohnt:
Sonntag auf ARD:
Die Flucht der Frauen
Dokumentation von Christian Wagner, BRD 2006

Beschreibung: Diese Reportage erzählt von drei Frauen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aus ihrer ostpreußischen bzw. schlesischen Heimat fliehen mussten. Obwohl die Ereignisse mehr als 60 Jahre zurückliegen, löst die Erinnerung bei ihnen immer noch große Emotionen aus. Anita Motzkus, Vera von Lehndorff und Elisabeth Baronin von Maltzan werden nie vergessen können, welche Angst sie auf der Flucht hatten und welche Qualen ihnen das Verlassen der Heimat bereitet hat. Diese Erlebnisse begleiten die drei Frauen in ihrem Alltag und spielen auch im Leben ihrer Kinder und Enkel noch eine Rolle... Eindrucksvolles Porträt dreier Biographien, die eng mit der deutschen Geschichte verknüpft sind!

oder am Montag, nach dem 2. Teil von "die Flucht" um 21:45 auf ARD:
Hitlers letzte Opfer
Dokumentation von Sebastian Dehnhardt und Christia

Beschreibung: Im Herbst 1944 eroberte die Rote Armee nach und nach ihr Land zurück. Die Wehrnacht musste sich zurückziehen, hinterließ dabei aber nur verbrannte Erde, Chaos und viel Leid. Tausende von waren vor der Front in Richtung Westen geflohen – die größte Massenflucht der Geschichte nahm ihren Lauf... Insgesamt verloren 1,5 Millionen Polen und 12 Millionen Deutsch ihr Zuhause. Der Film der ARD berichtet eindringlich von den Hintergründen der damaligen Ereignisse und lässt Einzelschicksale lebendig werden.

Ach ja, Frau Christiansen beschäftigt sich morgen auch mit dem Thema.
Cleos - 2. Mrz, 21:14

Köstlich, liebe Berta,

deine beschreibung von langhans auftritt bei beckmann.also dieser uraltgrufti geht mir sowas auf meinen virtuellen sack.

dass das thema speziell in rußland differenzierter betrachtet wird, sollte auch uns allmählich mit dieser vergangenheit die wie ein bleischuh an uns klebt abschließen lassen.

bigberta - 3. Mrz, 00:12

Warum dieser infantil gebliebene Schnarchlappen,

der bei Beckmann rüberkam, wie der Uschi ihr Onkel, mich so nervt, kann ich gerne noch mal näher erklären: nicht nur, daß er in '68 steckengeblieben ist, nein, Er findet die SS klasse, und das konnte man nicht nur bei der dusseligen Dittfurz lesen. Im "schwarzen Orden" seien die Jungs auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen gewesen. Und mit seinen weissen Klamotten passt der gut zu den Raelianern, aber dann wird der nachher noch erfolgreich geklont.
Gregor Keuschnig - 7. Mrz, 10:39

Ich finde die Spiegel-Besprechung ganz treffend; vielleicht ein wenig arg beckmesserisch. Ich hatte tatsächlich in der Mitte des Films das Gefühl, einen US-Siedlertreck zu sehen (der Schnee passte allerdings nicht dazu).

Der Film hat mich nicht besonders berührt. Die Schauspielleistung von Frau Furtwängler fand ich ambivalent: Sie spielte es m. E. eine Spur zu cool. Vielleicht wollte man auch in vorauseilendem Gehorsam kein (falsches) Pathos aufkommen lassen. So wirkte die "Gräfin" wie ein Automat, der das ausführt, was man von ihr erwartet. Ein krudes Pflichtverständnis ohne Tiefgang; selbst die gelegentlichen Tränen der Furtwängler wirkten wie nach dem Zwiebelschälen.

Ich widerspreche ausdrücklich der These, dass mit dem Film "ein Tabu" bearbeitet wird; die Vertriebenen waren zu Beginn der Bundesrepublik eine sehr wichtige, politische Gruppe (man denke an den BHE [Mit-Regierungspartei bei Adenauer]). Ihr unheilvoller Einfluss warf der Bradt/Scheel-Regierung alle möglichen Knüppel zwischen die Beine. Und 1989/90 lehnten die Steinzeitvertriebenenverbände (zunächst) vehement die Anerkennung der Oder/Neisse-Grenze ab.

Es gab zahlreiche auch belletristische Bearbeitungen des Themas (ein "Echolot" von kempowski beschäftigte sich sehr dezidiert mit dieser Problematik). Wer da ein Tabu sieht, hat nur einiges verpasst.

Revanchistisch war der Film nicht, sondern eher auf Ausgleich bemüht. Eine Ausnahme gab es, als am Schluss eingeblendet wurde, dass 30 Millionen Menschen ihre Heimat verloren haben. Da fehlte der Hinweis, dass 60 Millionen ihr Leben verloren hatten.

Über die "Macht der Bilder" und die Unmöglichkeit von "Anti-Kriegsfilmen" siehe auch Evelyn Finger in der "ZEIT" hier (PDF-Dokument)

The Editrix - 8. Feb, 09:32

Besser spät als nie kommentieren!

Ich habe diesen Beitrag zufällig gefunden, als ich nach dem Model "Verushka" (Vera von Lehndorff) gegoogelt habe.

Ich wollte nur sagen, dass ich jedes Wort unterschreibe und dass ich mir, um dies posten zu können, extra eine twoday.net-ID zugelegt habe! ;-)

Gruß
Nora Brinker

bigberta - 8. Feb, 17:59

Genau!

Auch wenn ich im Moment nicht so häufig online bin: danke für den Kommentar und willkommen (die Seite werde ich nicht vor März/April weiterbetreiben können), aber dann werde ich mich noch mehr solchen Themen widmen. Noch eine Info zu Lehndorff: ich habe eine andere Sendung mit ihr gesehen, in der sie berichtete, dass sie, deren Vater ja auch im Zusammenhang mit dem 20 Juni hingerichtet worden ist, noch lange - sogar mehrfach von ihren Lehrern - als Mörderkind beschimpft und gemobbt wurde. Was die Flüchtlinge anbetrifft: wer masst sich an, über deren Leid den Stab zu brechen, wie es so manch Jungvolk tut? Deswegen freut mich auch der Kommentar. :-)
Grüße zurück
Dagmar Schatz

Trackback URL:
http://bigberta.twoday.net/stories/3388114/modTrackback

Abonnieren.Klicken. Anzeigen gucken.

banner
***************************************************

Aktuelle Beiträge

Genau!
Auch wenn ich im Moment nicht so häufig online...
bigberta - 8. Feb, 18:00
Besser spät als...
Ich habe diesen Beitrag zufällig gefunden, als...
The Editrix - 8. Feb, 09:32
Auch hier gibt es eine...
Das Watchblog Islamophobie macht eine Kreativpause...
bigberta - 26. Nov, 15:19
Immer wieder gerne: das...
Konzentriert vorgehen Immer... Gut möglich, dass...
bigberta - 27. Aug, 04:22
Niederlande: für...
Eigentlich sollte ich mich bei Dr. Ulfkotte bedanken....
bigberta - 25. Aug, 18:33

Zufallsbild

SP_header

Das Literaturcafe

Gesehene Filme

Mein Lesestoff





Dorothea Dieckmann
Guantanamo


Holm Friebe, Sascha Lobo
Wir nennen es Arbeit


Holm Friebe, Kathrin Passig
Das nächste große Ding. Kolumnensammlung


Nicola Sautter, Stefan Frädrich
Besser Essen, Leben leicht gemacht


Jill Fullerton-Smith, Bernhard Kleinschmidt
Der große Food-Check. Was Essen wirklich kann

RSS Box

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Personal Blog Top Sites

clustrmaps


* * * * *
Locations of visitors to this page

Autorenverlag_artep
BigBerta's Freunde
BigBerta's Schreibblogging - eigene Texte
Das Essen und Ich
Das Iranblog
Das Nahostblog
Das Rechte-Szene-Blog
Der Knochenblog
Die Seidenstraße - mein Traum
Fragebogen Wissen und Werte
Kritik der
Kritik der "Islamkritik"
Nackt entkam ich dem russischen Eunuchen - die Mitmach-Satire
Notiz an mich
Rezepte zum Gutgehen-Lassen
Sport and more
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren