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Genau!
Auch wenn ich im Moment nicht so häufig online...
bigberta - 8. Feb, 18:00
Alles klar...
vielen Dank. Dann muss ich wohl mit einem zweiten Blog,...
help - 16. Nov, 04:59
Applaus!!!
Das hätte ich jetzt nicht besser sagen können!...
bigberta - 4. Aug, 18:51
Ich denke, es handelt...
den Medienhype. Von diesem Ausschnitt kann man sicherlich...
bigberta - 4. Aug, 18:17
Du hast unbedingt recht,
und das ist mittlerweile ein Dauerthema...
bigberta - 31. Jul, 22:38

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Mittwoch, 9. Mai 2007

Update: Diätwahn,Spindoktorei,Ideologie, Politik

update vom 10. Mai 2007
Das habe ich auf der Seite von Ulla gefunden.

update vom 9. Mai 2007:
Seit heute haben wir einen nationalen Aktionsplan gegen Übergewicht, und der ist - mit Verlaub - lächerlich:
  1. Erstens müsse die öffentliche Hand eine Vorbildfunktion übernehmen, heißt esDoll. Und wie das? Joschka Fischer muß wieder abspecken? - Und so schlank sind, mit Ausnahme von Ursula von der Leyen unsere Spitzenmädels alle nicht, Und was ist mit Kurt Beck?
  2. Zweitens, müssten Information und Bildung verbessert werden. Dazu sei auch eine verbesserte Produktinformation notwendig, die über eine Kennzeichnung von Lebensmitteln erreicht werden könne. "Dabei muss die Kennzeichnung von Lebensmitteln dem Informationsbedürfnis in klarer und verständlicher Form Rechnung tragen und vor Täuschung und Irreführung schützen", heißt es in den Eckpunkten. "Dies ist die Leitlinie der Bundesregierung bei den anstehenden Beratungen auf EU-Ebene zur Reform der Lebensmittel- und Nährwertkennzeichnung." Was hält Euch ab?
  3. Drittens müsste die Infrastruktur im beruflichen und privaten Umfeld so verbessert werden, dass mehr Bewegungsanreize geschaffen würden. ja, z.B. Fahrradwege. Ist auch seit langem bekannt - da tut sich aber auch nix.
  4. Viertens, müsse die Verpflegung außer Haus verbessert werden. "Bereits 26 Prozent der Bevölkerung essen einmal täglich auswärts; das sind acht Prozent mehr als vor zehn Jahren. So kann in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Arbeitsstätten, in Krankenhäusern, in Senioreneinrichtungen, aber auch beim gastronomischen Service zum Beispiel in Restaurants, Raststätten, Zügen und Flugzeugen noch vieles optimiert werden." Hier werden Sachen zusammengerührt, die nicht zusammengehören: Öffentliche Einrichtungen, wie Knäste, Krankenhäuser, Kasernen und staatliche Altenheime müssen für 2,64 ein Mittagessen auf den Tisch bringen und für die Kommerziellen hat gerade Verpflegung eine Menge Einsparpotential. Ausserdem sind einige darunter - wie die Bahn - wo das Essen wirklich gut ist, und den formulierten Anforderungen entspricht, aber dann auch halt kostet.
  5. Fünftens, fordern die Ministerien, dass die wissenschaftliche Forschung intensiviert und unterstützt werden müsse. - Na klar. Wer sollte gegen eine solche Forderung was haben?
Wenn das alles war, war das goarnix.
Das blog Emanzipation oder Barbarei stellt einen nicht unpfiffigen Zusammenhang her.
******************************************************************************************************

Unter dem Thema "Schöne dünne Welt" polemisiert Achel vom "Spiegelfechter-Blog" gegen den Diätwahn als neues politisches Programm:
see1
Horst Seehofer, seines Zeichens Verbraucherschutzminister dieses unseres Landes, hat es recht schwer. Nicht nur, dass seine Ambitionen, König von Bayern zu werden, durch seine außereheliche Affäre stark gelitten haben. Es ist ja auch ärgerlich, dass dieser, nun ja, Skandal, in eben diesem Moment ans Licht kam, als er seine Ambitionen sowohl in der CSU als auch vor dem Volke kundtun wollte. Doch das war bestimmt reiner Zufall und nicht von irgendwelchen Becksteins oder Hubers gesteuert.
Aber auch ansonsten hat es der Seehofer nicht leicht, sich zu profilieren. Nirgendwo lauert eine fiese Vogelgrippe, kein Gammelfleisch wurde in letzter Zeit entdeckt, sogar die Gurken bei Aldi sehen nicht schlecht aus. Es gibt also derzeit keine Möglichkeit für den Seehofer, durch sinnlos-hysterischen Aktionismus zu glänzen.
Also schickte er seine chronisch unterbezahlten Handlanger in die Welt hinaus, um ein Thema zu finden, das seiner würdig ist. Der aktuelle Handlanger des Monats traf dann in einer schummrigen Bar die Studie der International Association for the Study of Obesity, die ihm erzählte, dass der Deutsche an sich zu dick sei.

den ganzen Text mit weiterführenden Links gibt es hier.

Ja, einige Medien haben sich in den letzten 14 Tagen des Themas angenommen, und garnicht mal so schlecht: Sabine Christiansen hatte geladen und es kamen unter anderem Tim Mälzer, dessen Ausspruch "Wir essen aufgrund unseres Zeitverhaltens viel mehr Scheisse," ich sofort unterschreibe, Reiner Calmund, sowie der Sohn von Joachim Fuchsberger, Renate Künast, einige weitere Fachfrauen,als Kontrastprogramm gab es den Chef von McDonalds, Deutschland.
Was Frau Künast betrifft, so bin ich ganz beim Spiegelfechter. Zwar hat sie zwei Bücher veröffentlicht, gegen deren Aussagen man eigentlich nichts haben kann:
auf die Bilder klicken
Die_DickmacherKlassestattMasse
die einzige Frage, die mich dann bewegt, wie bei allen Grünen und Grüninnen zu allen ihren Themen: was davon hat sie während der 7 Jahre Rot-Grün ümgesetzt.? Somit denke ich genau wie der Spiegelfechter: sie will - wie ihr Nachfolger - mit einer positiven Geschichte in die Medien.
Panorama macht sich Sorgen über das Übergewicht in der Bundeswehr, und ich gebe ja zu, dass man auch an mir die Wirkung unserer Truppenverpflegung bewundern kann. Aber auch da hat sich in den letzten Jahren viel getan: man kann sich sein Essen selber zusammenstellen, es gibt eine Salatbar.
Der Aussage, daß Menschen mit wenig Geld nicht dick würden, kann ich nicht zustimmen: Wer wenig Geld hat, isst schlecht(er)! Schlechter, weil er/sie auf billige(re), schlechte(re) Massenproduktion angewiesen ist, anstatt sich teurer und besser, z.B. (ja, nur zum Beispiel...) aus dem Sortiment von Bioläden oder weiteren exklusiveren Quellen zu ernähren. Und auch für die Fahrt zum Hofladen oder das Gemüse-Abonnement sollte man ein dickeres Portemonnaie haben.
Und das hat auch eine Frau Künast nicht ändern können oder wollen. Sankt Sachzwang, you know? Hört man, wenn es wieder mal nicht geregnet hat, fortwährend: hach, da muss das Obst und Gemüse jetzt aber teurer werden?
Supersizeme Und bezeichnenderweise kam der ausgezeichnete Film von und mit Morgan Spurlock letzte Woche um 23:30 in Dritten.Auf das Bild klicken. Durch Spurlocks Wirken dürfte ja bekannt sein, dass man sich nicht hauptsächlich von McDonalds ernähren kann. Ich fand es schon trostlos, zu sehen, dass die in vielen Städten der USA den einzigen Kinderspielplatz bieten und dass der Clown Ronald in den Köpfen vieler Kinder die Märchenfiguren verdrängt hat, und ich fand es auch trostlos, als ich wann anders mal gelesen habe, daß McD für Familien die einzige Möglichkeit sei, an ein preiswertes, leckeres Mittagessen ausser Haus zu kommen - aber um dem was entgegenzusetzen, lieber Spiegelfechter, muss man in die Medien. Sehe ich hier, wie sich McD Aufgaben der Politik anmasst, wird mir ganz anders.
Schließlich wirbt McD mit Henry Maske (dem ja vier Filialen gehören) und Heidi Klum auf das Bild klicken:
SP_header Heidi Klum, die sich, was sie ja auch werbemässig kundtut, genau wie Sarah Connor auf den bestimmt sauteuren Personal Trainer David Kirsch verlässt. Naja - und damit bin ich dann wieder bei Dir, lieber Spiegelfechter, das transportiert dann die Nachricht: Wer fett ist, ist ein loser!
Womit man als Hartz-4-Empfänger-In bestimmt ganz viel anfangen kann. Aber vielleicht meinen solche Leute ja, daß das eine mit dem anderen zusammenhängt? Übergewicht und Hartz 4? Naja, ist Herr Kleinfeld dick? *sarkasmus off*. Mittlerweile wurde übrigens schon untersucht, welchen Einfluss eine solche Medienkampagne hat: Personen, denen die Kampagne mit Heidi Klum bekannt ist, gehen öfter zu McD. Nun ja, dafür wird Frau Klum ja bezahlt. Die Über-Kreuz-Verwertung kann man übrigens aktuell bewundern: in den Nebenrollen eines Spots mit ihr sieht man Bewerberinnen um die Krone von "Germany's Next Topmodel" Auf das Bild klicken.
David-Kirsch
Naja, ich war bei Herrn Kirsch. Wie ich ja auch schon öfters schrieb, ist gesunder Lebensstil nicht ganz unerheblich eine Frage des zur Verfügung stehenden Geldes, auch, und besonders, wenn man mal krank ist. Über meine Kompressionsstrümpfe hatte ich hier ja schon im Dezember 2005 was geschrieben. Nun, die, die auf dem Foto zu sehen sind, fallen jetzt schon auseinander: 114€, die der Patient, so er nicht beim "Bund" ist, selber bezahlen muss...
Darüber, dass man, wenn einem goarnix mehr einfällt, zum Dicken-Bashing schreitet, kann ich selber ein Liedchen singen, aber ich selber habe beschlossen, solche Angriffe als das abzubuchen, was sie sind: eine Aussage über die eigene Misere. Auf das Bild klicken:
anti-musel1
Aber ich komme zurück auf die transportierte Aussage: Wer dick ist, ist erstens völlig daneben, zweitens irgendwie gesellschaftsfeindlich. Logischerweise sagt im Film von Morgan Spurlock jemand, daß es heute schon gesellschaftlich völlig akzeptiert sei, wenn man Raucher anmacht - "...hey, Du schadest uns allen..." Man müsste auch dazu kommen, daß es akzeptiert werde, Dicke so anzumachen. Hallelujah!
Ja, das ist toll. Dicken-Bashing etwa so Auf das Bild klicken:
anorex2
Dann sind die Dicken an allem Schuld, auch am CO2-Ausstoß und man kann damit von so einigem ablenken.
Ach ja, Spiegelfechter, sowas gibt es in den Staaten schon längst:
Werfen wir doch einen Blick in die Zukunft. Es werden Lager eingerichtet, sogenannte Abnehm-Camps unter dem Motto „Sport macht glücklich“. Sadistische Fitnesstrainer trietzen fettleibige Deutsche mit seelisch aufbauenden Schrei-Attacken wie „Du fette Sau schaffst keine Klimmzüge?“ Dabei werden die der Dickheit schuldigen Insassen, äh, Teilnehmer des Camps durch eine Folterkammer der Fitnessgeräte gejagt. Am Nachmittag steht Aerobic oder Power-Stepp auf dem Programm. Eigens für diesen Zweck ausgebildete Trainer protzen dabei mit ihrer aufgesetzten Fröhlichkeit und betonen fortwährend die Wichtigkeit des Konzeptes, das diesem, nun ja, Sport zugrunde liegt.
Neeeeiiiin, so wollen wir die nicht, die fit für's Leben sind. Wie hätte man sie gerne? Auch diese Botschaft vermittelt uns Frau Klum:
da gibt es bei Germany's Next Topmodel eine Kandidatin, Fiona, (leider habe ich kein Bild gefunden), die zwei andere Kandidatinnen verpetzt, weil sie abgelästert haben. Die beiden anderen kassieren einen Anschiss, Fiona passiert goarnix. Was will uns das sagen: rappeldürr, Rasierklingen an den Ellbogen, dann gehört Dir die Welt!

Aus dem oben gesagten geht hervor, dass ich - im Gegensatz (?) zum Spiegelfechter - meine, solche Themen gehören verstärkt durchaus in die Medien - aber eben nicht als Spindoktorei. Ich denke, dass die Politik sich von Konzernen wie McD schon teilweise die Richtlinienkompetenz hat abnehmen lassen und daß die Konzerne mit solchen Dingen wie "Kinderhilfe" Felder besetzen, die sie nicht besetzen sollten.
Diese Dinge auch nicht als Glaubenskrieg ums Essen, wie die morgige Folge der "Menschen bei Maischberger" heisst, ausgetragen werden.
Ja, und nun? Ich glaube, so weit liege ich mit dem Spiegelfechter garnicht auseinander, auch wenn für mich die von ihm zitierten Studien kein ausreichendes Gegengewicht darstellen gegen die andernorts behauptete Zunahme besonders des Typ 2-Diabetes. Aber eine Diskussion über Studien oder Metaanalysen ist akademisch. Es geht darum, was jedeR Einzelne - informiert und nicht belabert - für sich daraus macht: ausgewogene, möglichst wenig bearbeitete Ernährung, Sport und Alltagsbewegung, dann klappt das mit dem Gesundbleiben und Gewichthalten.

PS: Die Lektüre des Artikels und der dahinter verlinkten Dokumente sei weiterhin mit Nachdruck empfohlen - wie das ganze Blog.
PPS: es gibt eine Reihe von ganz empfehlenswerten Programmen der Krankenkassen, deren Teilnahme oft einen nicht unerheblichen Benefit bringt. Hier z.B. das entsprechende Angebot der Barmer, hier das Angebot der AOK, das auch andere Aspekte berücksichtigt, Hier das Angebot der KKH.
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Dienstag, 1. Mai 2007

Angriff der Killerburger oder: es gibt nichts Gutes, außer man tut es - nur echt mit TV-Tipp

update 01.05.07: Morgen abend kommt der Film "Supersize me" um 22:30 auf BR 3.

update 14.10.06
Da hatte ich diesen Artikel auf Vorrat für heute upgedated, und jetzt kann ich ihn gleich weiter erweitern und über meinen Krankenhausaufenthalt berichten: vermutlich war das jetzt genau der Warnschuss, den ich mal gebraucht habe: Ziemliche Fettleber, was man hier sieht:
Ultraschall00
Durch die Striche begrenzt: die Leber, die eigentlich nur genauso "schalldicht" sein dürfte, wie die darunter liegende eiförmige Struktur, die Niere. Tja, und dann einen grenzwertigen Wert im "Oralen Glucose Toleranztest." Wobei Warnschüsse auch ihre Vorteile haben. Insha'Allah.

********************************************************************************
Jetzt kann man diesen Artikel gleich noch mal updaten und ich schreib mich schon mal warm auf meinen nächsten Anlauf zum Thema "Bewegung und Ernährung.
Wenn ich mir das so ansehe, dann erinnert mich das an meine Zeit als dickes Kind. Schon als ich ein Baby war, hat man meine Mutter mit Ratschlägen genervt. Stillen ist schlecht, Babynahrung ist gut, Pelargon ist, weil amerikanisch, das allerbeste. Somit bekam das Kind Pelargon.Wie ich dann auf dem Gymnasium war, kam unsere Klassenlehrerin auf den Bolzen, mir erstens in den Deutschstunden unter dem Gejohle der Klasse meine Dialektfärbung abzutrainieren und mich auf die Waage zu stellen. Ein böser Brief meines Vaters an die Direktorin, in dem nicht nur die Dialektfärbung von Adenauer, sondern auch die von Hindenburg (die Lehrerin war Flüchtling aus Ostpreußen) thematisiert wurde, dann die Kurve zum Thema: Einmischung in die Angelegenheiten von Familie Kölsche Jung nhhm. Damit waren Dialekt und Übergewicht erstmal vom Tisch. Sport - ich erwähnte es schon mal - erschöpfte sich bei uns in "fraulich" mit Keulen, Bällen und Reifen durch die Halle hopsen, wobei sich in die an Leni Riefenstath geschulte Ästhetik dann mit israelischem Kreistanz unter Absingen von Hava Nagila Hava vervollständigte. Was mir dann auf lange Zeit den Sport versaute und mich zum Dauerattest greifen ließ. Dann war für lange Zeit das "Gehirnjogging" ja um so vieles befriedigender...

Um mal wieder in die Gesundheitstipps einzusteigen: ich halte das Programm des Surfmed-Clubs für das beste - wegen der personalisierten Betreuung. Hier ist die Buchempfehlung dazu (auf das Bild klicken)
3800071231-01-_SCMZZZZZZZ_
Was mir besonders gut gefällt, ist Die CD mit weiteren Informationen und einem Jahresabo für Surfmed.
hier gibt es jetzt ein Video zum Thema "Transfette": in den USA versucht man, dem Problem mit einem Gesetz beizukommen...

Mit dem Thema werde ich mich sicherlich nochmal beschäftigen.

Ansonsten gilt:
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es - oder: schlau lesen und drüber reden ersetzt weder Sport noch Ernährungsumstellung.


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3426778556-03-MZZZZZZZ Kennt Ihr Morgan Spurlock? Das ist der amerikanische Filmregisseur, der sich einen Monat lang von McDonalds ernährt hat und darüber einen Film gemacht hat, Super Size Me.
Ich habe den während der Zugfahrt gelesen; man kommt ja zu erstaunlichen Einsichten - nein, eigentlich garnicht, es droht bloß immer wieder in Vergessenheit zu geraten: Fast Food macht krank. und nicht nur das: bei großindustrieller Fertigung kann man durch Beifügung von miesem Material, z.B. Transfetten anstatt wertvollen Fetten, z.B. bei der Frittenherstellung, eine ganze Menge Geld eingespart werden kann. Infamerweise sind Transfette gerade das, was Fritten in unseren Augen bzw. Geschmacksknospen so "lecker" macht.
Daß Zucker in allen möglichen Sachen drin ist, ist eigentlich eine Binsenweisheit.

hund-property-Bild (c) Bild-Zeitung. Aber wußtet ihr, daß tote Hunde und Katzen zu Tiernahrung verarbeitet werden, die dann wieder an Rinder und Schweine verfüttert werden, die dann wieder an uns verfütt... Nein? also ich kann das Buch wärmstens empfehlen, seinen blog und seine website auch und habe mir auch den Film auf DVD bestellt.
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Mittwoch, 25. April 2007

Chilirot und Kurkumagelb - Indisch kochen mit Herrn H.

Zwecks Verbesserung meiner Kochkünste habe ich mir drei Abende bei der vhs rausgesucht, einer davon war letzte Woche.
Heute hatte ich mich eigentlich auch angemeldet, aber das wird mir dann doch zuviel.
Letzte Woche war der geniale Herr H. dran - die Küche des Punjab, die erstens lecker, zweitens vegetarisch ist. Herr H. gibt uns zunächst eine Einführung, der wir gespannt lauschen und erzählt uns, daß ein wesentlicher Bestandteil dieser Küche ein Ofen namens Tandoor sei,hier das Modell aus Kashgar:
turk_uyghur_kashgar_tangtur1
hier eins aus einem schicken Restaurant in NY:
BukharianTandoor
Weiter gibt es Tipps, Tricks und Infos, die in keinem Kochbuch stehen. So über Curry:
Die meisten Deutschen verbinden indische Küche nur mit Curry und denken, Curry sei das geschmacksbestimmende Universalgewürz im indischen Essen. Schuld daran sind die Engländer, sie regierten das Land zwar 150 Jahre lang, aber mangels Interesse an multikultureller Gesellschaft fehlte es ihnen in vielem an Durchblick. Sie nannten alles Curry...
Statt dessen gibt es ein Basisgewürz, das jede indische Hausfrau selber herstellt: Garam Masala, das scharfe Gewürz. Herr H. wird mir sicherlich nicht böse sein, wenn ich dieses Rezept als einziges hier preisgebe:
  • 20g=6EL ganze Korianderkörner
  • 10g Kreuzkümmel
  • 6-8g schwarze oder weisse Pfefferkörner,
  • 10g grüne Kardamomkapseln,
  • 4g Fenchelsamen,
  • 2,5 g Nelken
  • 2 g Muskatpulver,,
  • 2 g Cassia oder Zimt (das sind 2 cm von einer Zimtstange,
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 1 Ecke Sternanis
Die Gewürze werden zuerst auf einem Blech angeröstet und dann mit dem Mörser zerstoßen oder in einer türkischen Mokkamühle zermahlen.
Nun ja, die vhs-Oberallgäu wird sich vermutlich keinen Tandoor anschaffen, sondern weiter in der Lehrküche kochen, die sie zusammen mit der AOK betreibt:
Haase8
ich bin in einer Gruppe mit den beiden Herren gelandet, und die konnten das deutlich besser als ich - deswegen gucke ich hier auch so, als würden wir gerade die Landung in der Normandie besprechen - mit der geliehenen Brille von Herrn H., übrigens.
Haase6
Hier bin ich gerade dabei, irgendeine Zuarbeit anzufangen - mit der von Herrn H. geliehenen Brille garnicht so einfach. Es sind drei Gruppen eingeteilt worden, die mit je drei Gerichten beauftragt werden, und zur gleichen Zeit fertig werden sollen.
Hasse7
Hier kocht schon das, was wir kochen sollen, entweder Channa Dal (Kichererbsen mit Zucchini), Navratan Korma (Curry mit neun Edelsteinen) oder Kumquat-Chutney (wobei das Kleinschneiden und Auspulen dann noch mal eine ganz besondere Herausforderung ist). Wie gesagt, heute abend gibt es Sachen zum Mitnehmen, oder so. Ich werde berichten.
PS: Dank an die vhs-oa für die Überlassung der Bilder.
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Mittwoch, 4. April 2007

Segensreicher Spinat

Jetzt muss ich doch nochmal was aus dem Buch:
bitte auf das Bild klicken
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Es geht um Spinat. In einem Kapitel steht, dass man damit eine Altersabhängige Makuladegeneration zurückdrängen, aber zumindest aufhalten kann.
Ma- was?
Makuladegeneration-1
Makuladegeneration-2
Die beiden Bilder habe ich aus dem ausgezeichneten Wikipedia-Artikel hinter diesem Link.
Nun, was ist denn eine Makuladegeneration? Dazu ein wenig Augenheilkunde - wer Lust hat, kann auf das Bild klicken:
Netzhaut
Und so sieht die Netzhaut im Elektronenrastermikroskop aus (angefärbt).
Spinat
Das Bild ist aus dem Buch.
Die Makula ist die "Zone des schärfsten Sehens". Allerdings bilden sich durch Lichteinfall "freie Radikale", es sei denn, es besteht genügend von einem Pigment, das die Makula schützt. Wenn es nicht genügend gebildet wird, gehen Makulazellen kaputt und dann gibt es die obige zentrale Sehfeldeinschränkung. -
Und hier kommt der Spinat ins Spiel!
Er enthält zwei Substanzen, die der Körper nicht alleine herstellen kann: Lutein und Zeaxanthin.(Wie Ihr hier seht, als Pillenzufuhr).
Das Buch beschreibt einen Versuch: da man das Makulapigment messen kann, hat man das bei 12 Versuchsteilnehmern gemacht. Nachdem die 12 Wochen pro Tag 50g Spinat gegessen hatten,hatte sich das Pigment vermehrt. Das funktioniert auch mit 30 g Grünkohl pro Tag. Bei Erbsen, Zucchini, Rosenkohl, Kürbis, Brokkoli funktioniert das auch, allerdings im 250-500g-Bereich.
Das schreibt die Selbsthilfegruppe "Pro Retina"
Ich habe das bei meiner Mutter mitbekommen, wie man unter sowas leiden kann, und auch noch mal neulich bei zwei alten Leutchen im Zug. Ich denke, ein Versuch lohnt sich.
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Freitag, 30. März 2007

Wie der Brokkoli die Welt verändert

Das habe ich beim Oeffinger Freidenker gefunden, der diesen Telepolisartikel kommentiert (Auszug):Internationales Bündnis klagt gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere
Ein bislang einzigartiges Bündnis von Bauernverbänden, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen aus Asien Europa, Süd- und Nordamerika fordert zur weltweiten Mobilisierung gegen die Patentierung von Saatgut und Nutztieren auf. Für den u.a. vom italienischen, argentinischen, indischen und spanischen Bauernverband, Greenpeace und Misereor unterstützten Appell wurde am 26. März eigens eine mehrsprachige website freigeschaltet.


Wie Heise weiter schreibt, ist dasder Knackpunkt: In einer Grundsatzentscheidung will nämlich das EPA in nächster Zeit befinden, ob Patente für die Züchtung konventioneller Pflanzen generell zulässig sind. Die Behörde hat bereits Hunderte von Patenten auf gentechnisch veränderte Pflanzen vergeben.
in diesem Buch
bitte auf das Bild klicken
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Dort steht, dass Brokkoli eine Substanz namens Sulphoraphan enthält, die möglicherweise vor Krebs schützt. Hier ist ein Beitrag der deutschen Krebsgesellschaft, (andere Beiträge auch lesen, runterscrollen), und hier ist ein Beitrag aus Österreich.
Das Gemüse gehört zu den Kreuzblütlern, zu denen noch alle Kohlsorten und Kresse gehören. Der Sulpharangehalt soll in Brokkolisprossen das 30-fache betragen.

Brokkoli

Eine Theorie der Krebsentstehung sagt, dass Krebs dann entsteht, wenn der Träger der Erbsubstanz, die DNA fehlerhaft wird und dann fehlerhaft kopiert wird:

DNA-colored
Das ist die DNA mit ihren Basenpaaren, von denen jedes immer nur mit einem bestimmten Partner kombiniert werden kann.
So wird sie kopiert:
DNA-replication
Clickable für den, der es genauer wissen will...
Dazu schreibt die Autorin des obigen Buches:
Der menschliche Körper hat bemerkenswerte Reparatursysteme entwickelt... Suphoraphan, der fantastische chemische Kampfstoff in Brokkoli, geht in dreifacher Hinsicht gegen Krebs vor: Erstens kann er alles verlangsamen, was in beschädigten Zellen vor sich geht, wodurch die Reparatursysteme eine Chance bekommen, ihre Arbeit zu tun, zweitens scheint er Krebszellen offenbar dazu zu animieren, abzusterben, wodurch auch die Tumorbildung verlangsamt wird. Die wichtigste Eingenschaft von Sulphoraphan aber ist, dass es drittens die Zellen dazu anregt, eine Reihe von Enzymen zun erzeugen, die eine wichtige Rolle bei der inneren Schlacht gegen Krebs spielen. Sie gehören zum Entgiftungssystem des Körpers und können die Ausscheidung von Karzinogenen beschleunigen
Darüberhinaus ist Brokkoli auch reich an Chrom, was bei Diabetikern wichtig ist.

Das zeigt, was uns allen durch eine Rochade wie die obige verloren gehen kann, wenn so etwas klappt und sollte dazu aufrufen, sich zu wehren.

Warnhinweis: das Umsetzen solcher Informationen kann das Befolgen ärztlicher Ratschläge nicht ersetzen!

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Sonntag, 22. Oktober 2006

BigBerta kocht wilde Ochsensuppe - Director's Cut

Habe ich Cleos ja versprochen: ein Rezept, von mir persönlich:



Das Lied, das man nach dem Essen singen kann, ist hinter diesem link:
Das Lied
Und jetzt ist Dämmerung, jetzt gehe ich essen.

nacheditiert 20:15:
Wenn das eingebundene Video nicht läuft, ist hier der Link.

Dienstag, 17. Oktober 2006

Leute, esst mehr Tunfisch

Gerade bin ich über diesen Artikel gestolpert, illustriert mit diesem appetitanregenden Bild:
story-poached-salmon-gi
Eigentlich wird in diesem Artikel ja für den Fischverzehr als solchen eine Lanze gebrochen und zu zweimal Fischverzehr pro Woche geraten. Wie unsereiner auch, verzehren auch die Amerikaner zuviel schlechte Fette, doch Fisch enthält die "guten Omega-3-Fettsäuren. Es wird in dem Artikel extra herausgestrichen, daß man die Belastung mit Quecksilber, PCB und Dioxin demgegenüber vernachlässigen kann, weil definitv die Vorteile überwiegen (Dioxin wurde und wird sowieso maßlos überschätzt, aber that's another story. Ja, gut, aber wie sieht das denn jetzt praktisch aus?
Hier mal zwei Rezepte, die ich gefunden habe:
Australisches Tunfisch-Steak mit Ginger-Wasabi-Drizzle,, und
Gegrilltes Tunfisch-Steak mit Kräutern und Knoblauch. Ich selber brate das, nachdem ich es mit etwas Senf und Sojasauce mariniert habe. Dazu gibt es einen grünen Salat mit Senf-Dressing. Guten Appetit.

Samstag, 6. Mai 2006

Dressing-Shaker reloaded

In einem anderen Forum bin ich gebeten worden, mal die Rezepte auf meinem Dressing-Shaker abzuschreiben - ich denke nicht, daß es eine copyright-Verletzung ist, denn der Witz des shakers liegt ja ganz woanders. Voilà:
  • Vinaigrette: 80ml Wasser, 40 ml Salatöl, 1Tl Salz, 1Tl Honig/Zucker, 2kl Knoblauchzehen, 1Tl Petersilie, 3Tl Zwiebel, 2 gestr. Tl Senf.
  • French Dressing: 60ml Salatöl, 20ml Ketchup, 40ml Sahne, 20ml Wein-Essig, 1 Tl Salz, 1Tl Honig/Zucker, 1 Tl Senf,
    Joghurt-Dressing: 120ml Joghurt, 40ml Essig, 40ml Salatöl, 1Tl Honig/Zucker, 1,5Tl Senf.
  • Sesam-Orangen-Vinaigrette: 40ml Orangensaft, 80 ml Salatöl, 1 Tl Orangenschale, 1kl Prise Pfeffer, 1/4Tl Sesamöl.

  • Knoblauch-Zitronen-Vinaigrette:
    80ml Salatöl, 40ml Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe, 2Tl Senf, 1 kl Prise weisser Pfeffer, 1kl Prise Salz.
  • Kräuter-Dressing:120ml Joghurt, 20ml Salatöl, 20ml Obst-Essig, 1 Tl Honig/Zucker, 1 kl Prise weisser Pfeffer, 1 gestr, TL Salz, 1,5 Tl Kräuter.
  • Italian Dressing:100 ml Sahne, 60ml Olivenöl, 40ml Weissweinessig, 80 g Gorgonzola, Fein gewürfelt, 1 Tl Honig, 2 Pr. Salz.
Die Mengen reichen für zwei große Portionen. Die Sahne (305kcal/100ml) ersetze ich immer durch Rama-Cremefine zum Kochen (159kcal/100 ml). die 80mg Gorgonzola hauen mit 288kcal rein, aber ich denke auf 2-3 Portionen Salat kann das nicht die Welt sein, jedenfalls für mich nicht, um überhaupt Salat zu essen. Jetzt müßte ich nur noch herausfinden, wozu die Dressings so passen.

Samstag, 29. April 2006

Manchmal gibt es sinnreiche Teile zu kaufen

Meine Liebe zu Salaten steht und fällt mit dem Dressing, für das ich eigentlich kein Händchen habe. Jetzt habe ich mir bei Waschbär was gekauft, was ich nach dem ersten Versuch wirklich empfehlen kann:

2283600
Auf dem Glas sind Rezepte abgedruckt, die man genauso abarbeiten kann, wie sie da drauf stehen.
Hier kann man das Glas bestellen

Und von diesem Frischebeutel

2279700

verspreche ich mir auch einiges. Hier.

Das erste Dressing hbe ich damit auch schon ganz passabel hinbekommen.

Samstag, 21. Januar 2006

Ihr nehmt alle 4 KG zu...

...wenn Ihr Diese Datei nicht an 10 Leute weiterleitet! ;-))

Abonnieren.Klicken. Anzeigen gucken.

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Aktuelle Beiträge

Genau!
Auch wenn ich im Moment nicht so häufig online...
bigberta - 8. Feb, 18:00
Besser spät als...
Ich habe diesen Beitrag zufällig gefunden, als...
The Editrix - 8. Feb, 09:32
Auch hier gibt es eine...
Das Watchblog Islamophobie macht eine Kreativpause...
bigberta - 26. Nov, 15:19
Immer wieder gerne: das...
Konzentriert vorgehen Immer... Gut möglich, dass...
bigberta - 27. Aug, 04:22
Niederlande: für...
Eigentlich sollte ich mich bei Dr. Ulfkotte bedanken....
bigberta - 25. Aug, 18:33

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