Die Frauen in der rechten Szene
Wie ich ja hier schon mehrfach mitgeteilt habe, hat mich das Thema "Frauen und Rechts" doch ziemlich überrascht, obwohl dafür eigentlich kein Grund besteht - habe ich doch zu den Zeiten, in denen ich in der Dresdner Neustadt gewohnt habe, zwar mal Mädels mit Rudolf-Hess-T-Shirts gesehen, aber ich denke, wahrgenommen habe ich sie eigentlich nicht - "Rechts" hieß bei mir immer überwiegend Männer, konkret irgendwelches sprücheklopfende männliche Jungvolk. Die Skinheads Sächsische Schweiz waren noch nicht verboten, irgendwelche Totalglatzen wurden in den Zwangsurlaub geschickt, bis die Haare wieder auf die vorgeschriebene Länge gewachsen waren, und die entsprechenden Stellen informiert. Bis zu diesem Buch:
hatte ich nur das Übliche im Blick, obwohl mir seit Thoralf Staudt klar war, daß die NPD die Menschen "abholt". Gregor hat ja schon angedeutet, daß das einen Schatten auf unsere Demokratie wirft, und es kam ja auch schon angedeutet in den Posts von Sidon zum Ausdruck. Das Thema "Frauen in der rechten Szene" steht aber schon länger auf der Tagesordnung, dieses Buch : "Wir sind auch die kämpfende Front", Frauen in der rechten Szene" ist 1994 zum ersten Mal erschienen, in diesem Buch, Braune Schwestern? Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten (Broschiert) geht es um die Schnittmengen oder Anschlussstellen zwischen Feminismus und "Rechts". Eine der Autorinnen, Renate Bizan, beginnt Ihren Artikel mit folgendem statement:
Die Positionierung rechter Frauen im und zum Geschlechterverhältnis als eindeutig gegensätzlich zu jedweder feministischen Position anzunehmen, ist zwar bestechend eindeutig, ist aber nicht haltbar, wie inzwischen mehrfach aufgezeigt wurde. Immer wieder werden von der einen zur anderen Seite - und umgekehrt - Versatzstücke aufgegriffen, einverleibt, unbewusst oder bewusst übernommen- Hier ist auch nochmal der link zur Besprechung des Buches bei Telepolis.
Somit scheinen rechte Frauen ja teilweise die gleichen Fragen zu stellen, wie andere auch. Hier auch nochmal der link zur Bundeszentrale für politische Aufklärung.
an den Kleidercodes erkennt man "die" auch nicht mehr - als Kuriosum: Lonsdale ist out, weil die jetzt Projekte in der 3. Welt sponsern, Bomberjacken werden auch diskutiert, weil "die Jacken angloamerikanischer Feinde".... Die Szene differenziert sich aus. Auch bei den Frauen.
Ich denke auch, sie auf die NPD zu beschränken, ist schon eine Verkürzung. Die "Freien Kameradschaften" hat ausser denen, die sich berufsmässig damit beschäftigen, noch keiner so richtig im Visier.
hatte ich nur das Übliche im Blick, obwohl mir seit Thoralf Staudt klar war, daß die NPD die Menschen "abholt". Gregor hat ja schon angedeutet, daß das einen Schatten auf unsere Demokratie wirft, und es kam ja auch schon angedeutet in den Posts von Sidon zum Ausdruck. Das Thema "Frauen in der rechten Szene" steht aber schon länger auf der Tagesordnung, dieses Buch : "Wir sind auch die kämpfende Front", Frauen in der rechten Szene" ist 1994 zum ersten Mal erschienen, in diesem Buch, Braune Schwestern? Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten (Broschiert) geht es um die Schnittmengen oder Anschlussstellen zwischen Feminismus und "Rechts". Eine der Autorinnen, Renate Bizan, beginnt Ihren Artikel mit folgendem statement:Die Positionierung rechter Frauen im und zum Geschlechterverhältnis als eindeutig gegensätzlich zu jedweder feministischen Position anzunehmen, ist zwar bestechend eindeutig, ist aber nicht haltbar, wie inzwischen mehrfach aufgezeigt wurde. Immer wieder werden von der einen zur anderen Seite - und umgekehrt - Versatzstücke aufgegriffen, einverleibt, unbewusst oder bewusst übernommen- Hier ist auch nochmal der link zur Besprechung des Buches bei Telepolis.
Somit scheinen rechte Frauen ja teilweise die gleichen Fragen zu stellen, wie andere auch. Hier auch nochmal der link zur Bundeszentrale für politische Aufklärung.
an den Kleidercodes erkennt man "die" auch nicht mehr - als Kuriosum: Lonsdale ist out, weil die jetzt Projekte in der 3. Welt sponsern, Bomberjacken werden auch diskutiert, weil "die Jacken angloamerikanischer Feinde".... Die Szene differenziert sich aus. Auch bei den Frauen.
Ich denke auch, sie auf die NPD zu beschränken, ist schon eine Verkürzung. Die "Freien Kameradschaften" hat ausser denen, die sich berufsmässig damit beschäftigen, noch keiner so richtig im Visier.
bigberta - 13. Nov, 19:00


























