Nackt entkam ich dem russischen Eunuchen - die Mitmach-Satire
Günther Bernsen stellt seine Bilder ein. Er liest:
Und diese Frau erzählte mir, dass sie neulich in der Kirche war, einfach um zu beten. Ein Moslem kam hinein, ging zu zu ihr, da sie recht nahe der Tür war und spuckte sie ins Gesicht. Wie weit ist es schon gekommen... Da gefällt ihm einer der Kommentare richtig gut:
Hätte ICH diese Szene mitbekommen, so hätte das muslimische Ungeziefer MINDESTENS eine Faust ins Gesicht bekommen! DIES wäre ein Fall, auf den meiner Meinung nach die (bisher noch in Planung befindliche) verschärfte Ausländergesetzgebung anwendbar sein müsste (sofern es sich bei dem Spuckattentäter nicht um in diesem Land in die Welt geschissenes bzw. großgezogenes Ungeziefer handelt) - will heißen: ABSCHIEBUNG wegen desintegrativen Verhaltens! Ja, ja, ja! Da stimmt er doch innerlich zu. Leider nur innerlich, denn als Beamter hat er eine besondere Treuepflicht zu diesem Staat, dem Staat der schon völlig dhimmifiziert ist. Er surft weiter. Dann ereilt ihn blankes Entsetzen:

Er denkt sich:
"Sie arbeiten gegen die Einheit der Welt." Da wird doch ganz deutlich, was das Ziel des Islam ist! Wann wachen endlich die Politiker, Menschen, Völker auf und wehren sich?
Jetzt hat eine meiner Lieblings-Schwestern einen weiteren Beitrag geschickt, der die Geschichte wieder vorantreibt:
Gerade als sie in die Bahn einsteigen will piepst ihr Handy. Sie hat eine sms erhalten. Die Linie 9A ist wie immer brechend voll um diese Uhrzeit. Stickige Luft schlägt ihr wie eine Wand entgegen, ihr Magen droht, sich umzudrehen, die Knie werden weich.
Nur eine Station, dann werden die meisten Fahrgäste aussteigen. Sie fischt in ihrer Tasche nach dem Handy. Die sms ist erwartungsgemäß von ihm: „Hallo, mein Schöhnhait. Du bist wie die Pärle einer Muschl. So lieb anzuschauhn, so werfoll und nur mein. 1000 Kusse von dein Mann.“ Sie kann nicht anders- sie muss lächeln -selig lächeln.
Wie erwartet steigen jetzt die meisten Leute aus. Seufzend läßt sie sich auf den nächsten Platz fallen. Ihr ist immer noch übel. Da piepst es erneut. „Hallo meine schöhne Pärle, liebst du mich auch so sehr, wie ich dich liebe?“
Sollte sie ihn zappeln lassen? Verdient hätte er es ja. Aber damit würde sie ihn nur unnötig reizen. „Ja, mein Liebster, ich freue mich schon darauf, dich heute Abend zu sehen“ tippte sie eilig. Mist, das Guthaben ist verbraucht. Sie hatte so eine Vorahnung. Und schon ertönte erneut das Handysignal. „Mein Schatz, warum antwortst du nicht dein Mann? Oder is der andere wichtiger für dich?“
Was sollte sie machen? Von den 30€ in ihrem Portemonnaie wollte sie später noch Billigdiscounter Lebensmittel einkaufen. Eine neue Handykarte war einfach nicht drin 3 Tage vor dem 1.
Endlich hielt die Bahn. Beim Aussteigen schien plötzlich der Boden des Bahngleises nachzugeben. Ihr wurde kurz schwarz vor Augen. Oh nein, sollte sie etwa? Jetzt fiel es ihr ein: sie war schon 10 Tage überfällig. Sie wankte zur Telefonzelle, die neben der Rolltreppe am Ausgang der Station stand. Nur mal schnell anrufen, um ihn zu besänftigen. Überall kramte sie in ihren Taschen nach Kleingeld. 8 Cent reichten nicht. Da piepste schon wieder das Handy. Ohne die Nachricht zu lesen, schaltete sie das Mobiltelefon aus. Sie musste sich beeilen, um nicht zu spät zum Meeting zu kommen.
Gerade noch rechtzeitig huschte sie als letzte in den Konferenzraum. Wie in Trance nahm sie wahr, wie ihre Kollegen diskutierten, aber ihre Gedanken entglitten ihr immer wieder.
Sie musste daran denken, wie sie Mohammed kennen gelernt hatte. Er war so liebenswert, zärtlich und in sich ruhend. Und dieses warme Funkeln in seinen Augen wenn er vom Islam sprach. Sie hatte damals kein Interesse daran. Sie hatte nur Augen für die Attraktivität dieses Mannes. Warum hatte er sich nur so verändert, seit sie geheiratet hatten.....?
Seit sie geheiratet hatten. Das war´s! Sie hatte ihn von seinem Glauben abgebracht mit ihrem Streben nach Erfolg, Karriere, einem Reihenendhaus usw. Sie wollte immer mehr.
Ich blöde Kuh, wieso habe ich nicht mehr Rücksicht genommen? Mit meinem Egoismus habe ich alles kaputt gemacht. Er wollte doch immer nur das Beste für mich.
Vielleicht kann ich meine Ehe retten, wenn ich zum Islam konvertiere. Vielleicht findet er dann auch wieder.....
Mareike! Sie schrak hoch, schaute irritiert umher. Würdest du uns bitte dein Konzept erläutern? Mit verklärtem Blick sah sie in Georgs Augen. Ihr Chef wirkte etwas genervt.
Nachdem sie dieses Meeting irgendwie hinter sich gebracht hatte, ging sie direkt in die nächste Apotheke. Sie wollte endlich Gewissheit. Vergessen war der geplante Einkauf.
Zu hause angekommen, schlich sie, ohne auf eventuell anwesende Familienmitglieder zu achten, direkt ins Badezimmer. Mit zittrigen Fingern riss sie den Schwangerschaftsteststreifen aus der Verpackung. Sie hielt ihn mit dem Testfeld in den Strahl, Jetzt galt es abzuwarten.
Regierungshauptsekretär Günther - „Günther mit >>th<<“ - Bernsen ist schlecht gelaunt. Hatten die Bastarde dieser Werbetussi und ihres orientalischen Gigolos – nach seiner Meinung eine reine Paß-Ehe – doch schon wieder auf dem Rasen gespielt, dem schönen Rasen! Und es standen schon wieder jede Menge Autos im Halteverbot. Er holte seine Digitalkamera, die er bei einem Preisausschreiben der Illustrierten: „Der Deutsche Schäferhund“ gewonnen hatte. Zwar klein und nur drei Megapixel, aber für seine Zwecke ausreichend. Er dokumentiert, jawohl. Und er schreibt im Internet in dieversen Foren unter dem Nick (er zieht die Bezeichnung „Spitzname“ vor): "Bekennender Djihadophob“. Denn es gilt, Deutschland und Europa zu verteidigen gegen die Invasion der Mohammedaner. Und da ist er dabei. Er liest: „Sie sehen Europa jetzt als Teil des islamischen Gebiets an, des Dar al-Islam.“ Genau so ist das! Und weil man denen alles Geld in den Hintern schiebt, wartet er, der aufrechte Beamte des Hamburger Katasteramts, immer noch auf die Befürwortung seines Chefs für den Lehrgang, der ihn vom mittleren in den gehobenen Dienst bringen soll. Niemand, der nicht die Luft des Öffentlichen Dienstes geatmet hat, kann ermessen, welche Schallmauer da durchstoßen würde, von Besoldungsgruppe A8 zu A9. Er liest weiter (es geht um die Mohammed-Karikaturen in Dänemark): „Und die Dänen sind für sie Dhimmis geworden. Historisch gesehen waren diese anfänglich Mehrheiten und sind dann allmählich zu Minderheiten geworden. Wie heute in Europa.“ Genauso ist das, ganz genau so!
Aber nicht mit ihm! Deswegen die Digitalkamera, deswegen die doppelte Dokumentation: einmal in einem Album, das er auf dem Hundesportplatz immer mit sich führt, einmal auf seinem privaten Computer, gesichert durch das Passwort: Karl Martell. Linke Gutmenschen, Dhimmis und die Mohammedaner sind in der Straße eine unheilige Allianz eingegangen, es ist laut, die Kinder spielen auf dem Rasen, es wird falsch geparkt und deutsche Frauen haben keine Ehre mehr im Leib und lassen sich von Mohammedanern Kinder machen.
bigberta - 30. Jun, 16:14
Für die letzten drei Stationen musste sie umsteigen. Eine Plakatwand an den Bahngleisen bewarb einen neuen Bestseller, den ein bekanntes Magazin schon auf Platz sieben seiner Top Twenty -Liste ausgemacht habe:
„Seyma X.: Eure Lügen sind keine Wahrheit - eine Türkin klagt an.“
Interessiert mustert sie den weiteren Text.
„In eine Kinderehe und zum Kopftuch gezwungen, von der Schwiegermutter gehasst, vom Mann geschlagen und vom Schwager belästigt, flüchtet Seyma X und schlägt sich vom ex-jugoslawischen Autoput durch und im Rheinland durch die Liebe Wurzeln."
Auf dem Titelbild sieht man eine Frau, die einen Waldweg entlanggeht, gekleidet mit Niqab, Sonnenbrille, Handschuhen, einem langen Mantel und hochhackigen schwarzen Schuhen, alles in schwarz.
Dazu, in Orientalisch-Kursiv und arabesk-grüngrundig abgesetzt, der Kommentar der Großkritikerin Violetta von Rossberg:
"Ich bekenne, ich habe geweint! Ein authentisches Stück Migrantenliteratur, mit Herzblut und dem Schweiß der Verzweiflung, aber auch dem Lächeln der Hoffnung geschrieben. Es zeigt uns mit nackter Authentizität, was durch die rote Flut des nicht immer grünen Islam auf uns zukommt. Ein Must-Read für jeden, der mit offenen Augen Eurabien entgegensieht."
Da fährt die Bahn ein.
bigberta - 28. Jun, 21:32
Diesen Beitrag hat der erste Mitmacher, Omar, verfasst:
Als sie endlich in der U-Bahn saß, die sie zu ihrem Arbeitsplatz in die City bringen würde, ließ sie den vergangenen Abend erneut Revue passieren.
Mohammed, garnicht zu seinem Namen passend, hatte sich im Verlauf des Abends das eine oder andere Glas mit alkoholischen Getränken zu sich genommen. Er geriet völlig außer sich als Mareike ihn zum wiederholten Mal auf die finanzielle Situation in der Familie hinwies.
Es war zu viel für ihn, dass seine eigene Frau immer und immer wieder gegen ihn der Vorwurf erhob, er hätte als Mann und Familienvater versagt und käme nicht einmal seinen Grundpflichten nach.
Obwohl er schon so lange in Deutschland lebte und hier durch verschiedene Jobs im Gastronomiebereich die Familie miternährte und man annehmen könnte, dass er sich an die westliche Zivilisation angepasst hatte, traf ihn dieser Satz sehr tief in seiner Persönlichkeit und er fühlte sich in seinem übertriebenen, immer noch stark vorhandenen, orientalistisch geprägten Stolz gekränkt.
Er packte sie am Arm, schaute ihr tief in Augen und begann sie mit seiner tiefen Stimme anzuschreien, die noch beängstigender wirkte wenn er erregt und angetrunken war. Das schmerzte und es entwickelten sich nach kurzer Zeit wie schon so oft blaue Flecken, die sie zeichneten, wie die ganze Beziehung sie zeichnete.
„Du tust mir weh“ schrie sie und löste sich für einen kurzen Moment dank der Hilfe Uwes, der herangeeilt war, los. Uwe hatte Mohammed weggestoßen und Mareike hatte völlig schockiert von der Brutalität ihres Mannes gerade noch geschafft in diesem Moment die Flucht zu ergreifen und sich einige Schritte von ihm zu entfernen. Er, natürlich jetzt noch viel hysterischer, schrie sie noch lauter an, doch jetzt wandte sich zuerst dem herangeeilten Uwe der sie vor dem Angriff ihres Mannes retten wollte. Zur einer Prügelei kam es nicht wirklich, obwohl Muhammed deutlich köperlich überlegener war und Uwe im Vergleich zu ihm Recht mager wirkte. Er stieß ihn weg. Uwe lag sofort am Boden. Einen Tritt in Uwe's Gesicht, einen in den Magen, und er konnte sich wieder seinem Besitz6 Mareike zuwenden. Mareike hingegen sah in diesem Moment den hassgeladenen Blick in Muhammeds Augen, den sie all die Jahre die sie sich jetzt kannten, nie erkennen konnte. Jetzt aber sah sie ihn deutlich. Er war wie ein Tier das nur auf seinen Instinkt hörte und all die zivilisierten Eigenschaften schienen wie weggeblasen, all das, was ihr einst an ihm liebenswert erschienen war. Wie konnte sie sich nur einbilden, dass er anders war als all die Südländer, von denen sie gehört hatte und von denen in den erschütternden Erfahrungsberichten zu lesen war, die die Buchläden und Bestsellerlisten füllten. Ihre Familie und Freunde hatten sie immer davor gewarnt, sich mit einem Südländer einzulassen. Jetzt fühlte sie, dass sie Recht behalten könnten...
bigberta - 25. Jun, 22:11
„Oh, was habe ich da getan???“ Mohammed sah – für mal 90 Sekunden ehrlich – auf ihr ramponiertes Gesicht? „Laß mal sehen...“ Aber dann: „Siehst Du, warum mußt Du mich auch immer so reizen – astaghfirullah! -Warum?“ Das Selbstmitleid gewann wieder die Oberhand. „Ehem, naja, wasch Dir das Blut aus dem Gesicht, Du bist spät dran. Küss' mich, sag' daß Du mich liebst.“
Angewidert drehte sie sich aus seinen Krakenarmen – ja, dachte sie: „Krakenarme“ - das passte dazu, daß er ihr einmal im Suff gedroht hatte: „Ich bin Dein persönlicher Geheimdienst, mukhabarat, verstehst Du?“ Damals war er des Nachts betrunken an ihr Bett gewankt und wollte wieder dringend ein „Geständnis“ über ihren Treuebruch mit Uwe. Zur dramaturgischen Untermalung hatte er ihr dann mit der Nachttischlampe ins Gesicht geleuchtet.
Nachdem sie ihr Gesicht mit kaltem Wasser, camouflage und weiteren kosmetischen Bemühungen einigermaßen wieder hergestellt hatte, setzte sie ihre getönte Brille auf und machte sich auf dem Weg in die Agentur.
bigberta - 25. Jun, 11:07
Und schon schlug er ihr - wieder - mit der Faust ins Gesicht. „Was hätte ich in meinem Land alles werden können..." stammelte er. Die Geschichten über die vornehme Familie, durch den Krieg vertrieben, kannte sie alle. So konnte sie ihn reden lassen und sich ihrem blutenden Zahnfleisch und der kleinen Platzwunde auf ihrer Oberlippe widmen.
Ja, Schläge war sie gewohnt, von Kind an: auch ihr Vater hatte getrunken und sie geschlagen und in der Angehörigengruppe der Anonymen Alkoholiker, die sie zeitweise besucht hatte, hatte sie eine Frau gefragt: „Meinst Du nicht, daß Dich die Erfahrungen mit Deinem Vater so gepolt haben, dass Du Dir denkst, nur wer Dich schlägt, liebt Dich?" Worauf sie die Fragende angezischt hatte: „Was bildest Du Dir ein, Dumme Kuh, guck auf Dich...", und zu den Treffen nicht mehr erschienen war. Gut, sie hatte sich auch gefragt, warum sie immer an versoffene Prügeltypen geriet - Frank, mit dem sie zwei Jahre liiert gewesen war, war auch so einer - aber auf solche dämlichen Interpretationen hatte sie nun wirklich keine Lust. Und Alkoholiker? Mohammed trank öfters mal mehr als ihm guttat - aber galt das muslimische Alkoholverbot nicht sowieso nur da, wo es heiß war? „Allah ist weit weg und sieht nichts." war der running gag bei Mohammed und seinen Kumpels, wenn sie sich wieder mal zu einer Sauftour verabredeten.
bigberta - 24. Jun, 19:27
Entweder das:
oder das:
Zu den hier gezeigten "Haremsphantasien" schreibt der US-amerikanische Orientalist Carl W. Ernst in seinem Buch (auf das Bild klicken):
S. 26
... I must say something here about one of the most powerful Images of all: the veiled woman, an image offen tinged with erotic fantasies. As we have seen, accusations of lascivious behavior was one of the stock charges that Christians made against the Prophet Muhammad. The possibility of a man marrying as many as four wives under Islamic law, though uncommon in practice, also fed the Imagination of Christian clerics. New material for fantasizing about Arab and Muslim women became available with Jean Antoine Galland's French translation of the Thousand and One Nights (published 17o4-17), which created a craze for Oriental tales. In the nineteenth century, French Orientalist painters created luxuriant depictions of seductive harem life, using European prostitutes as nude models. The conservative clothing worn by many Near Eastern women (including Eastern Christians and Jews through the nineteenth century) and the Segregation of unrelated men and women in public spaces also encouraged male European travelers with overactive imaginations.
Übersetzung:
"...muß ich jetzt etwas über das machtvollste Bild von allen sagen: das der verschleierten Frau, eines Bildes, oft gefärbt durch die erotischen Phantasien (der Europäer, BB).
Wie wir gesehen haben, waren Anklagen wegen angeblich lüsternen Verhaltens einer der "Wurzel"-Vorwürfe gegen den Propheten Muhammad. (und sind es bekanntlich bis heute geblieben, BB).
Die Möglichkeit für einen Mann, unter islamischem Gesetz bis zu vier Frauen zu heiraten, fütterte die Phantasien der christlichen Kleriker, obwohl sie in Wahrheit eher unüblich war.
Neues Material, um über arabische und muslimische Frauen zu phantasieren, wurde mit Jean Antoine Galland's französischer Übersetzung von
tausend und einer Nacht, veröffentlicht 1704 bis 17 verfügbar, die einen Hang zu orientalischen Erzähungen erschuf.
Im neunzehnten Jahrhundert erschufen französische orientalistische Maler Schilderungen des verführerischen Haremslebens und benutzen Europäische Prostitierte als Nacktmodelle.
Die (in Wirklichkeit) von vielen nahöstlichen Frauen (einschließlich Christinnen und Jüdinnen während des 19. Jahrhunderts getragene konservative Kleidung und die Trennung lediger Männer und Frauen im öffentlichen Raum ermutigte männliche Europäische Reisende mit überhitzen Phantasien."
Somit zeigen solche Bilder nicht, wie es in
osmanischen Haremsgemächern, aber sehr wohl, wie es in europäischen Köpfen zuging.
bigberta - 24. Jun, 19:00
"Deine verdammte Eifersucht macht alles kaputt..." - Völlig genervt stand sie vor ihm. Und er? Das schwarze, gelockte Haar völlig zerzaust, schwer atmend, was ihr einen ekelerregenden Hauch von Bier und Zigarettenqualem sowie die Reste eines billigen Parfums herüberwehte. "Das ist deine Marotte. Uwe ist ein Kollege, nichts weiter. Basta!"
Sie wandte sich um. Nein, das war heute nicht ihr Tag. Langsam stapelten sich die unbezahlten Rechnungen; Jasmin brauchte für die Kinder-Sportgruppe einen neuen Sportanzug, die Krankenkasse hatte sie für die Logotherapie von Ali nicht von der Zuzahlung befreit, Mohammeds Mutter war ihr mit ihren ewigen Anrufen, die stets nur ein Thema hatten, heute ebenfalls wieder auf die Nerven gegangen. War das ihr Problem, daß Mohammed nicht mehr nach den Regeln des Islam lebte? Sie hatte doch weißgott genug getan, sich ihm anzupassen - oder etwa nicht? Sie wußte genau, daß Mohammed durch die Versuche seiner Familie, ihn wieder auf den rechten Weg zu bringen, mehr als genervt war.
Eine letzte Attacke im Ehekrieg und dann Abflug. Die Kampagne der neuen In-Disco "Le Select" wartete auf ihre Vollendung und sollte ein echter Kracher werden. Der Chef hatte sie und Uwe, den Fotografen der Agentur, damit betraut, ihm erste Vorschläge zuzuarbeiten und bisher war ihr so gut wie nichts eingefallen. Und die Anzeigen für Jepsen und Co. und für das "Abendblatt"...
Also, sich vor Mohammed aufgebaut, durchgeatmet und dann: "Bring du erstmal wieder Kohle rein..." Weiter kam sie nicht.
bigberta - 24. Jun, 15:01
Ich hatte ja schon angekündigt, daß ich - am Liebsten mit einigen anderen zusammen - eine Satire darüber schreiben wollte, wie sich Klischees verfestigen, wenn man sie erst einmal in die Welt setzt. Wenn jemand mitschreiben will, herzlich willkommen.
Um es ganz klar zu sagen: hier soll niemand veräppelt oder beleidigt werden, der ein wirklich schlimmes Schicksal zu beklagen hat. Sieht man sich die site:
1001Geschichte an, gibt es davaon wahrlich genug. Es geht darum, wie man mit dem, was aktuell ist, ohne Rücksicht auf Verluste Geld machen kann. Eigentlich habe ich darüber ja schon öfter geschrieben.
bigberta - 24. Jun, 14:10